The Saboteur: Im Test - helft der Résistance und legt euch mit den Nazis an
Als irisches Raubein kämpft ihr nach guter alter GTA-Manier im von Nazis besetzten Paris der 40er-Jahre ums Überleben – und bringt Farbe ins Spiel!
Saboteur [Quelle: Electronic Arts]
Der Vergleich scheint weit hergeholt, aber ein wenig erinnert The Saboteur an den C64-Klassiker Wizball aus dem Jahr 1987. In einer grauen, farblosen Fantasy-Welt mussten wir damals in Gestalt einer kleinen grünen Kugel Farben sammeln, um wieder Freude ins Dunkle zu bringen.
Bei The Saboteur heißt die grüne Kugel Sean Devlin und die Fantasy-Welt ist das von Nazis besetzte Paris im Jahr 1940. Und die Farben? Das sind natürlich die Nazi-Besetzer, mit dem feinen Unterschied, dass wir sie nicht sammeln, sondern eliminieren müssen. Im Klartext: Alle Stadteile von Paris (samt Sehenswürdigkeiten wie dem Eiffelturm), die von Faschisten kontrolliert werden, haben einen finsteren Graufilter. Nur gelegentlich leuchten Farben auf, etwa rotes Blut oder die Armbinden der feindlichen Soldaten. In diesen Momenten erinnert der Grafikstil von The Saboteur an Filme wie Sin City oder The Spirit.
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