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Universe at War: Angriffsziel Erde (PC)

Release:
25.01.2008
Genre:
Strategie
Publisher:
k.A.

Preview: Universe at War

01.06.2007 12:00 Uhr
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Petroglyph (Empire at War) bastelt am nächsten, großen Strategie-Coup. Wir haben Designdirektor Adam Isgreen und Produzent Ted Morris getroffen und eine erste Version des Werks gespielt.

Petroglyph besteht zum großen Teil aus ehemaligen Westwood-Entwicklern, und viele haben bei mehreren Titeln der Command & Conquer-Serie mitgewirkt. Dass sie es immer noch drauf haben, beweisen sie bereits mit Star Wars: Empire at War, das bei uns vor etwa einem Jahr satte 87 Punkte abstaubte. Nach der großen Lucas-Lizenz wagen sich die Entwickler nun an den Aufbau eines eigenen Universums.

Die Erde im Kreuzfeuer


Ein Hierarchie-Walker auf dem Weg zur Arbeit -- der Berufsverkehr stört ihn nicht weiter. Es steht schlecht um Mutter Erde, wenn diese Raubritter kommen ... Ein Hierarchie-Walker auf dem Weg zur Arbeit -- der Berufsverkehr stört ihn nicht weiter. Es steht schlecht um Mutter Erde, wenn diese Raubritter kommen ... Wir schreiben das Jahr 2012. Unsere Galaxie wird terrorisiert von den gnadenlosen Angehörigen der Alienrasse »Hierarchie«, die von Planet zu Planet zieht und jeden rücksichtslos aller Rohstoffe beraubt. Die Bewohner werden dabei weniger als würdige Gegner betrachtet, sondern eher als Nachtisch. Denn alles wird zu Energie verarbeitet, sogar -- und ganz besonders gern, wie Adam grinsend betont -- Kühe!

Aktuelles Schlachtfeld ist, richtig, die Erde. Und so stolz die Menschheit auf ihre technologische Entwicklung ist, sie haben nicht den Hauch einer Chance gegen die Übermacht. Wenn, ja, wenn da nicht die zweite spielbare Rasse wäre. Denn die Hierarchie haben im Laufe ihrer Beutezüge verständlicherweise einer ganzen Reihe fremder Völker ans Bein geölt, und auf der Erde werden sie eingeholt von der Roboterrasse Novus. Auch die hatten einst einen humanoiden Anteil, doch der hat die Invasion der Hierarchie nicht überstanden, und nun sinnen die hoch entwickelten und verhältnismäßig freundlichen Blechdosen auf Rache.

Die Hierarchie


Ein kleines Ressort in den Bergen. »Idyllisch« stand im Reisekatalog. Ein kleines Ressort in den Bergen. »Idyllisch« stand im Reisekatalog. Die Hierarchie sind recht unabhängig von penibel geplanten Basen. Wollen die Eindringlinge eine neue Haupteinheit, dann werden kryptische Zeichen im Kornkreis-Stil auf den Boden gepinselt. Das im Orbit des Planeten schwebende Mutterschiff erkennt das Symbol aus der Ferne und beamt umgehend das gewünschte Bauteil runter. Sehr praktisch.

Die restliche Produktion erfolgt statt in Fabriken in speziellen, mobilen Einheiten, die zu diesem Zweck erstellt oder umgebaut wurden. Die Vorzeige-Einheiten der Hierarchie sind die so genannten Walker, riesige Stahl-Monster mit Beinen von den Ausmaßen eines mittleren Wolkenkratzers. Jeder Walker verfügt über eine Reihe von Sockeln, die mit verschiedenem Gerät ausstaffiert werden können. So wird aus den Kolossen mit der richtigen Ausstattung eine Produktionseinheit, eine Forschungsstation oder eine tödliche Kampfmaschine.

Auf diese Art sammeln die Hierarchie »Ressourcen«. Auf diese Art sammeln die Hierarchie »Ressourcen«. Das Besondere: Die Upgrades können Sie während des Spiels austauschen und somit die Strategie unterwegs anpassen, ohne dass Sie mit großem Aufwand komplett neue Einheiten bauen müssen. Diese Sockel sind gleichzeitig auch die Schwachpunkte des Monsters. Wollen Sie so einen gigantischen Walker zum Stolpern bringen, dann hilft es wenig, einfach blind das Feuer auf die dicke Rüstung zu eröffnen. Vielmehr können und sollten Sie jeden Sockel einzeln anvisiert. So kann zum Beispiel erst die Feuerkraft oder Geschwindigkeit eines Walkers vermindert werden, um ih dann zu knacken.

Die Novus


Gewaltig: die Größenunterschiede der Einheiten. Gewaltig: die Größenunterschiede der Einheiten. Ganz neu vorgestellt hat Petroglyph die zweite Fraktion. Die Novus sind extrem weit entwickelte Roboter, die statt mit purer Kraft eher mit Köpfchen und Technik vorgehen. Sie sind zwar viel mehr als die Hierarchie auf eine klassische Basis mit spezialisierten Gebäuden angewiesen. Dafür spannen sie ein im Laufe der Zeit immer größer werdendes Netzwerk über die besiedelte Gegend (siehe Screenshot auf der nächsten Seite, rechts oben).

Dieser Anime-Fan ist ein Held der Novus ... Dieser Anime-Fan ist ein Held der Novus ... Müssen die Truppen und Rohstoffsammler zu Beginn noch laufen oder fliegen, können sie sich bei einem ausgebauten Netzwerk kurzerhand in ihre Nano-Bestandteile zerlegen und in einem Augenzwinkern über die komplette Karte teleportieren. Sie mögen ja zerbrechlicher sein als die mächtigen Kampfkolosse der Hierarchie, doch Schnelligkeit und Flexibilität kämpft auf Seiten der Novus.

Die Novus-Basis wird von einem Walker attackiert. Die Novus-Basis wird von einem Walker attackiert. Menschen kommen in Universe at War übrigens auch vor. Wie bereits angedeutet, sind sie allerdings zu schwach, um sich großartig in den Kampf der Aliens einzumischen. Zumindest zunächst, denn Adam Isgreen erwähnt, dass die Menschen im Laufe des Spiels von beiden Alienrassen lernen und sich Teile der fremdartigen Technologien zu Eigen machen. Was genau sich daraus entwickeln wird und was für eine Rolle (außer Futter) die Menschheit übernehmen wird, wird sich herausstellen. Was jetzt schon feststeht: Alle Fraktionen spielen sich sehr, sehr unterschiedlich.

Das sind Helden


Hier sieht man gut das Novus-Netzwerk, über das Sie ganze Bataillone quer über die Karte beamen können. Hier sieht man gut das Novus-Netzwerk, über das Sie ganze Bataillone quer über die Karte beamen können. Jede der Rassen hat Helden, die die Befehlsleitung einer Einheit übernehmen. Für die Hierarchie kämpft zum Beispiel ein Monster, das Feinde im Nahkampf dutzendweise in Stücke reißen kann. Getreu des Roboter-Themas schicken die Novus hingegen einen Mech ins Feld, der an japanische Anime erinnert -- komplett mit den unverzichtbaren, wirr durch den Raum fliegenden Raketensalven.

Um Ihre hochgradig konfigurierbaren Truppen noch weiter an die persönlichen Vorlieben anzupassen, haben Sie Zugriff auf eine Art Talentbaum, von dem wir eine frühe Version zu sehen bekamen. Im Moment stehen drei Bereiche zur Auswahl, die mit Punkten versehen werden und Ihnen je nach Ausbaustufe ganz verschiedene Vorteile auf dem Schlachtfeld bringen. Solche Feinheiten sind allerdings nur zum Teil fertig gestellt. Mit Informationen zur dritten spielbaren Rasse wollten die Jungs von Petroglyph noch nicht rausrücken, und wir werden unseren ersten Eindruck auf den bereits recht ausgereiften Multiplayer-Modus beschränken.

Rockig


... und so sehen die Nufais aus. ... und so sehen die Nufais aus. Eine kleine Randbemerkung hat uns übrigens besonders gefreut: Die Musik für Universe at War stammt aus der begabten Feder von Frank Klepacki, der bereits mit den kultigen Soundtracks zu Command & Conquer das Haus gerockt hat. Frank ist besonders begeistert, dass er sich nach den recht strikten Star Wars-Vorgaben für Empire at War beim kommenden Titel wieder so richtig austoben kann. Neugierig geworden? Auf www.cynamite.de finden Sie ein Video, in dem Frank ein wenig über seine Arbeit an Universe at War plaudert.

Bildergalerie (Ansicht vergrößern für Quellenangaben)
     

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01.06.2007 12:00 Uhr
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