E3 2006
Wie viele Kilometer unsere E3-Reporter Simon Fistrich und Florian Stangl von Stand zu Stand gelaufen sind, wissen wir nicht mehr. Viel wichtiger ist ohnehin, wie viele gute PC-Spiele sie gesehen haben. Zum Glück viele: Einer der erfreulichen Trends der weltgrößten Spielemesse ist das enorm hohe Niveau der kommenden Neuerscheinungen. Ein anderer Trend: Strategie- und Rollenspiele etablieren sich wieder zahlenmäßig, qualitativ und auch bei den Spielern als gleichberechtigte Genres neben den jahrelang dominierenden Actiontiteln. Einzig die Sport- und Rennspiele vermissten wir, was vor allem an Electronic Arts liegt. Der Spieleriese wird Titel wie Need for Speed Carbon oder Fifa 07 erstmals auf der Games Convention in Leipzig zeigen (siehe Kolumne auf Seite 10).
Neben den PC-Spielen kämpften drei Konsolen um die Gunst der 60.000 Besucher. Microsofts Xbox 360 ist bereits auf dem Markt und trumpfte durch ein bereits großes Spieleangebot auf. Nintendo zeigte seinen Wii (ehemals Revolution), der vor allem durch den coolen Controller Fachbesucher und Lifestyle-Presse beeindruckte. Sonys Präsentation der heiß ersehnten Playstation 3 wurde weniger euphorisch als erwartet aufgenommen. Vor allem der Preis von rund 600 Euro und das Niveau der gezeigten Spiele ließen bei der Fachpresse auch kritische Stimmen laut werden. Alle Details zum großen Konsolen-Dreikampf finden Sie im Sonderheft unseres Schwestermagazins Games Aktuell, das unter dem Titel Next Gen ab 7. Juni im Handel ist, inklusive randvoller Video-DVD!
Durch Abwesenheit glänzten:
Duke Nukem Forever wurde natürlich mal wieder nicht gezeigt, ebenso wenig viele wichtige EA-Titel, darunter auch das nächste Sims-Addon Pets. Fallout 3? Nö. Alan Wake? Auch nicht. Halo 2 sollte zwar auf Windows Vista laufen, stattdessen zeigte Microsoft nur das neue Betriebssystem. Valve war trotz des ersten Half-Life 2-Addons erst gar nicht auf der Messe. Gut, dass bald die Games Convention stattfindet!
Florian Stangl
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