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Killerspiele

Schweizer Stiftung fordert Einhaltung der Menschenrechte - in Videospielen

24.11.2009 11:59 Uhr
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Eine Stiftung aus der Schweiz hat Videospiele auf die Einhaltung der Menschenrechte untersucht...

Die Schweizer Stiftung Pro Juventute und die Schweizerische Gesellschaft für Völkerstrafrecht (Trial) haben jüngst die Einhaltung der Menschenrechte in Videospielen gefordert. Dazu kam es, als Mitglieder der beiden Organisationen zusammen mit Anwälten Actionspiele wie Modern Warfare, True Crime, Rainbow 6 und Metal Gear Solid spielten, die Krieg und / oder Terrorismus enthielten.

Die Organisationen kritisieren beispielsweise, dass es in der Versoftung der Fernsehserie 24 möglich ist einen gefangenen Terroristen zu foltern. Denn man solle, so der Bericht, dem Spieler zeigen, „dass nicht alles erlaubt ist und das nicht der Spieler zu entscheiden hat, was richtig und was falsch ist. Das wäre nicht so, wie das wirkliche Leben ist. Im wirklichen Leben gäbe es Regeln und Konsequenzen für diejenigen, die sich nicht daran halten.“ (Seite 44 des Reports)

Was meint ihr dazu? Unnötige Moralkeule, weil man die Regeln der realen Welt nicht auf die virtuelle anwenden kann oder ein interessanter Denkanstoß? Schreibt es uns in die Kommentare!

Quelle: Playing by the Rules: Applying International Humanitarian Law to Video and Computer Games

Bildergalerie (Ansicht vergrößern für Quellenangaben)
     
Freier Mitarbeiter

24.11.2009 11:59 Uhr
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Dein Kommentar
Mitglied
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28.11.2009 19:15 Uhr
Wieso reichen die Jungs nicht eine Klage in Brüssel ein oder fordern eine UN Resolution gegen die unsachgemäße Nutzung von Bits und Bytes. Am besten in Kombination mit einem Verbot für unsachgemäße Nutzung des Gehirns. :autsch::autsch::autsch:
Mitglied
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25.11.2009 19:59 Uhr
diese diskussion ist absolut unnötig. wieso sollte man denn in spielen auf sowas achten. es ist ja nur virtuell und nicht real. gerade da sollte sowas doch kein problem darstellen, wenn was nicht realistisch ist.
Mitglied
Bewertung: 0
25.11.2009 18:42 Uhr
Lassen sich Menschenrechte auf Bits und Bytes anwenden:ugly:...
Wie immer machen sich Leute bzw. Vereine medienwirksam wichtig indem sie total dämliche Forderungen stellen.
Jeder normal denkende Mensch kann bei sowas doch nur schmunzeln...und das Geseiere des Vereins innerhalb von Minuten wieder vergessen...was war nochmal das Thema hier 
Mitglied
Bewertung: 0
25.11.2009 18:29 Uhr
Was kann denn daran so schlimm sein? In Spielen werden doch nur Geschichten erzählt, ebenso wie in Filmen oder Büchern, nur mit dem Unterschied, dass man selbst eingreifen muss, um zum Ende der Handlung zu gelangen. Dadurch kommt man natürlich in die Situation, in der man z. B. Menschen selbst töten muss, anstatt nur dabei zuzusehen. Aber es ist doch immer noch besser, ich schieße bei Call Of Duty 1000 Feinde ab, wenn ich gleichzeitig im richtigen Leben keiner Fliege was zu Leide tue. Ich halte es für sinnlos, sich über Menschenrechtsverletzungen in Videospielen aufzuregen, während diese doch draußen in aller Welt immer wieder ignoriert werden. Anstatt eine virtuelle Welt ändern zu wollen, sollte man sich um die Dinge kümmern, die tatsächlich passieren. Im Falle der Menschenrechte dürfte das aber eher ein aussichtsloser Kampf sein. Und nur mal angenommen, es würde künftig keine derartigen Inhalte mehr in Spielen geben: Da würden die Videospielgegner jubeln und denken, sie hätten die Welt verändert, so bekloppt, wie die sind. Aber hat es einem politischen Gefangenen in China was genützt?
Mitglied
Bewertung: 0
25.11.2009 18:19 Uhr
also ich finde den bericht und vorallem die foderung schon echt bescheuert, um es in drastischeren worten auszudrücken.klar will ICH die entscheidung haben, was ICH für richtig oder falsch halte...und dies so zu tun wie ICH es möchte - in einem videospiel will ich mich diesbezüglich eigentlich nicht einschrenken lassen.eben in den spielen kann man ja dinge tun, die man nicht in echt nicht machen sollte(und eigentlich auch nicht in echt machen will).

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