Halo 3: ODST - Test!
Halo 3: ODST
Obwohl bisher jeder Halo-Teil durch die Bank weg Glanznoten bei der internationalen Fachpresse absahnen konnte, spaltet die SciFi-Serie trotz allem die Gemüter unter den Spielern. Das ist auch bei Halo 3: ODST nicht anders. Die einen echauffieren sich an Laserwaffen, dem verhältnismäßig bunten Grafikstil und kindischen Grunt-Synchronstimmen. Die anderen schwärmen wiederum von einer unglaublichen Atmosphäre, der komplexen Story und vor allem vom hervorragenden Mehrspielermodus. Eines vorweg: Wer sich selbst zu der erstgenannten Personengruppe zählt, wird auch bei Halo 3: ODST einiges zu beanstanden haben. Alle anderen bekommen genau das, was sie erwarten. Ein weiteres Kapitel im Haloversum, das viele offene Story-Fragen beantwortet, schweißtreibende Action bietet und zudem einige Neuerungen in der Spielmechanik mit sich bringt.
Lass dich einfach fallen
Halo 3: ODST
Anstatt jedoch direkt an Halo 3 anzuknüpfen, springt ODST in der Franchise-Zeitlinie ein Stück zurück. Wir erinnern uns: Während der Master Chief im zweiten Teil dem Propheten der Wahrheit gefolgt ist und auf diese Weise einen weiteren Halo-Ring entdeckte, blieb der Schicksalsverlauf der fiktiven Mega-Metropole New Mombasa weitgehend ungeklärt. Diese offene Handlungs-Lücke füllt Entwickler Bungie nun und lässt euch in die Rolle eines sogenannten Orbital Drop Shock Troopers schlüpfen. Diese abgebrühten Jungs lassen sich in kleinen Ein-Mann-Kapseln von der Atmosphäre aus auf umkämpfte Planeten schießen und säen unter der feindlichen, außerirdischen Allianz Tod und Verderben. Während nun das Raumschiff des Prophet – mit dem Master Chief im Schlepptau – mitten in der Stadt einen Raumsprung vollführt und ebenjene spektakulär in Schutt und Asche legt, seid ihr bereits zusammen mit eurem Squad im Sturzflug Richtung New Mombasa unterwegs. Infolge der enormen Druckwelle wird das Team jedoch über der gesamten Stadt verteilt und der ursprüngliche Auftrag ist gestorben.
Schmerz, lass nicht nach!
Halo 3: ODST
Stichwort „gestorben“: Euer grünschnäbliges Alter-Ego Rookie erwischt es beim Absturz besonders hart. Zwar ist er dem Tod um Haaresbreite von der Schippe gesprungen, muss jedoch sowohl eine sechsstündige Auszeit in Form eines Blackouts, als auch den Kontaktverlust zu seinen Teammitgliedern in Kauf nehmen. Schon zu Beginn der Suche nach Rookies Kumpanen fällt auf, dass Bungie sein Versprechen gehalten und einige Änderungen am ursprünglichen Gameplay vorgenommen hat. Die bedeutendste Neuerung stellt hier wohl das Wegfallen der regenerativen Lebensenergie dar. Während ihr euch im Vorgänger mehr oder weniger problemlos von einer brachialen Action-Einlage in die nächste stürzen konntet, müsst ihr in ODST bei Feindkontakt eine Spur taktischer vorgehen und immer ein Auge für eure Deckung haben – aufgrund der nötigen Absprache verleiht dies dem beliebten Koop-Modus eine gewisse Würze. Und damit ihr in den teilweise sehr dunklen Spielabschnitten nicht die Orientierung – und somit euer Nervenkostüm – verliert, stattet Bungie die Orbital Drop Shock Trooper mit dem VISR-Nachtsichtmodus aus. Aktiviert ihr diesen, hellt sich das Bild auf und Gegner, Umgebungselemente, sowie Verbündete werden verschiedenfarbig umrandet. Das ist nicht nur äußerst hilfreich, sondern auch hübsch anzusehen.
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Vielleicht werde ich mir auch noch ODST kaufen. Mir gefällt
Aber guter Test.
du weißt schon dass beide teile nicht für die andere konsole erhältlich sind?
Bis jetzt macht das ganze atmosphärisch einen guten und dichten Eindruck, wobei da natürlich auch der Soundtrack eine große Rolle spielt, denn der ist wieder mal klasse!
Ich hoffe das sich im weiteren Spiel noch mehr Abwechslung bieten wird und evtl. ein bisschen unterschiedlichere Missionen, aber bislang habe ich das bekommen, was ich mir von dem Titel versprach: Ein weiteres Kapitel der Halo Saga!
Die Angst ODST wäre kein Halo mehr, war unbegründet, denn auch wenn es etwas anders ist, bleibt im Kern doch alles beim alten!
Zur deutschen Version sollte man vielleicht nochmal sagen das diese wirklich nicht empfehlenswert ist! Ich kann gar nicht verstehen das bei solchen Topspielen, die auch mit guten englischen Sprechern gesegnet sind, die deutsche Synchronisation so dermaßen schlecht ausfällt! Grausam anzuhören, das tut beinahe schon weh!
Nathan Fillions Auftritt in dem Game ist übrigens auch gut gelungen...im Original...
Naja, ich muss mich jetzt mit der deutschen Fassung abgeben, die zwar in den Zwischensequenzen einiges an Atmosphäre einbüßt, aber dem Original ja ansonsten in nichts nachsteht.
Bin schon gespannt wie sich das Ganze noch entwickeln wird!