Brütal Legend: Test und haufenweise Screenshots!
Test von Brütal Legend - Vorweg die wohl wichtigste Info: Auch wenn Heavy Metal so gar nicht eure Musik ist, solltet ihr jetzt auf keinen Fall weiterklicken! Dann könnte euch nämlich eines der einfallsreichsten, witzigsten und vielfältigsten Games der letzten Jahre entgehen. Und wer beim Begriff Judas Priest nicht nur an die Bibel denkt, der muss sogar weiterlesen! Es lohnt sich, versprochen!
Brütal Legend - Es war einmal ein Roadie
Brütal Legend (01)
Leder, Nieten und die unvermeidliche Kippe auf der Lippe: Eddie Riggs ist der Prototyp eines Heavy-Metal-Roadies. Ihr wisst schon, die Typen, die sich um den Auf- und Abbau der Bühne kümmern und den Babysitter für die großen Stars spielen. In letzter Zeit ist Eddie allerdings genervt von seinem Job: Die Band, für die er schuftet, setzt eher auf neumodische Trends und spielt weichgespülten Pop-Metal. Eines Tages passiert das Unglück: Der Gitarrist der Kapelle bringt versehentlich Eddies gewaltige Bühnenkonstruktion zum Einsturz – ein herunterfallender Träger begräbt den Roadie unter sich. Was Eddie nicht wusste: Auf seiner Gürtelschnalle liegt ein uralter Zauber. Als der dort angebrachte metallische Monsterkopf mit Eddies Blut in Berührung kommt, erwacht ein mächtiges Wesen namens Ormagöden und belebt den toten Schwermetaller wieder. Allerdings nicht auf der Erde, sondern in einer Art Paralleluniversum, in dem Heavy Metal nicht nur eine bloße Musikrichtung ist. Stattdessen wirkt Eddies neue Heimat wie ein lebendig gewordenes Plattencover einer Metalband aus den 80er-Jahren. Der Himmel ist blutrot, Knochenberge erheben sich am Horizont, statt Kakteen wachsen geschwungene Stahlrohre aus dem Boden. Eine nordisch angehauchte Fantasy-Welt, allerdings mit typischen Elementen des klassischen Heavy Rocks.
Brütal Legend - Von Ozzys und Lemmys
Brütal Legend (02)
Bevölkert ist das Metal-Mekka mit verrückten Charakteren, von denen viele frappierend an bekannte Gestalten aus der Szene erinnern: Rob Halford (Judas Priest), Ozzy Osbourne oder Lemmy Kilmister (Motörhead). Und die Gitarre ist hier nicht nur ein Saiteninstrument, sondern eine tödliche Waffe! Die kommt (nebst Eddies Axt) alsbald zum Einsatz, denn im Metal-Universum herrscht keineswegs Friede, Freude, Eierkuchen. Der böse Lord Doviculus möchte das komplette Land unterjochen. Klarer Fall: Doviculus muss das Handwerk gelegt werden. Im Laufe des Spiels offenbart sich Eddie dabei ein schreckliches Geheimnis, das wir an dieser Stelle aber nicht spoilern möchten.Brütal Legend - United we stand!
Brütal Legend (02)
Story und Umgebung sind also reichlich abgefahren. Aber Brütal Legend verlässt sich nicht auf seinen einzigartigen Style. Denn auch das Spielprinzip bietet eine bislang einzigartige und hochkomplexe Mischung aus Action, Strategie, Rennspiel und einem Hauch Rollenspiel. Klarer Fall: Ein solcher Mix kann in dieser Form nur den irrwitzigen Hirnwindungen eines Tim Schafer entspringen. Aufs Wesentliche reduziert, ist Brütal Legend ein Open-World-Game im Stil von Red Faction: Guerilla oder Infamous. Ihr düst in eurem heißen Schlitten – den Eddie liebevoll Teufel nennt – über eine im Verlauf des Spiels immer größer werdende Welt und erledigt über 25 Haupt- und rund 30 Nebenmissionen. Dabei verdient ihr euch Respekt bei den Metal-Göttern, den ihr in aufgemotzte Waffen oder eine besonders schnittige Bemalung eurer Karre investieren könnt. Schaut man sich die einzelnen Missionsarten genauer an, merkt man erst, wie abwechslungsreich das Spiel ist. Es gibt normale Actionmissionen, bei denen ihr von Punkt A nach Punkt B gelangen müsst und dabei zahlreiche Feinde aus dem Weg räumt. Dabei seid ihr nur ganz selten alleine unterwegs. Gute Freunde begleiten euch, darunter ein Trupp Headbanger, denen ihr einfache Befehle der Sorte „Rückt vor!“ oder „Bleibt hinter mir!“ geben könnt. Sogar kooperative Aktionen sind möglich. So bringt ihr die Headbanger etwa dazu, sich um euch zu scharen und einen „Moshpit“ zu bilden, an dem sich viele Gegner die Zähne ausbeißen. Oder ihr schnappt euch eure Freundin Ophelia, schultert sie und schleudert sie anschließend wie einen Feuerball auf Feinde.
Brütal Legend - Brütal Starcräft?
Brütal Legend (04)
Richtig komplex wird Brütal Legend in den Strategiemissionen. Stellt euch das Ganze wie zwei konkurrierende Rockbands vor: Eure Bühne ist die Basis, euer Ziel ist es, die Stage des Gegners zu plätten. Für neue Einheiten benötigt ihr Rohstoffe, in Eddies Fall sind das „Fan-Geysire“. Auf denen errichtet ihr Merchandising-Stände, um die Fans zu „ernten“. Je mehr Fans ihr habt, desto stärkere Einheiten könnt ihr bauen. Ihr könnt (und müsst) jederzeit selbst in den Kampf eingreifen. Für die perfekte Übersicht erhebt ihr euch dank Eddies dämonischer Flügel in die Lüfte, saust übers Schlachtfeld und gebt Befehle. Das geht nicht immer einfach von der Hand – besonders das Auswählen von Einheiten erfordert Übung und Geschick. Zudem dürft ihr euch die KI nicht wie in einem reinrassigen Strategiespiel der Sorte Starcraft vorstellen – sie denkt nicht mit, sondern reagiert auf eure Aktionen immer gleich und ist daher vorhersehbar. Wie gut, dass ein starker Multiplayer-Modus mit an Bord ist, bei dem ihr eure Taktik gegen einen Kumpel einsetzen könnt.
Eskortmissionen eures Tourbusses oder gelegentliche Rennen lockern den Missionsstrang weiter auf – Brütal Legend bietet daher viel Abwechslung. Es lohnt sich allerdings, die Welt komplett zu erkunden und die zahlreichen Nebenjobs anzunehmen – wer sich nur auf die rund sieben Stunden dauernde Hauptkampagne konzentriert, verpasst viele Details und Fähigkeiten.
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aha. interessanter kommentar:rolleyes:
Hier mal die Trackliste.
3 Inches of Blood - Deadly Sinners
3 Inches of Blood - Destroy The Orcs
Accept - Fast As A Shark
Angel Witch - Angel Witch
Anthrax - Metal Thrashing Mad
Anvil - March of the Crabs
Anvil - Tag Team
Apostasy - Sulphur Injection
Bishop of Hexen - A Serpentine Grave
Bishop of Hexen - The Somber Grounds of Truth
Black Sabbath - Children of the Grave
Black Sabbath - Symptom of the Universe
Black Sabbath - Never Say Die
Brocas Helm - Cry of the Banshee
Brocas Helm - Drink the Blood of the Priest
Budgie - Breadfan
Budgie - Zoom Club
Candlemass - Witches
Carcass - No Love Lost
Cloven Hoof Nightstalker
Children of Bodom - Angels Don't Kill
Coroner - Skeleton on your Shoulder
Cradle of Filth - Her Ghost in the Fog
Crimson Glory - Queen of the Masquerade
Dark Fortress - Insomnia
Dark Tranquility - Cathode Ray Sunshine
Deathstars - Blitzkrieg
Def Leppard - Rock of Ages
Dethklok - Mermaider
Diamond Head - Am I Evil?
Dimmu Borgir - Progenies of the Great Apocalypse
Dokken - Mr. Scary
Dragonforce - Through the Fire and Flames
Emperor - Thus Spake The Nightspirit
Enslaved - Frost
Enslaved - Loke
Firehouse - Overnight Sensation
Girlschool - Bomber
Iced Earth - When the Night Falls
Iced Earth - Pure Evil
In Flames - Goliaths Disarm Their Davids
Judas Priest - Battle Hymn
Judas Priest - The Hellion/Electric Eye
Judas Priest - Leather Rebel
Judas Priest - One Shot At Glory
Judas Priest - Painkiller
Kabbage Boy - Girlfriend
KMFDM - Free Your Hate
KMFDM - Rip The System
King Diamond - Cremation
King Diamond - Welcome Home
Kiss - God of Thunder
Lita Ford - Betrayal
Marilyn Manson - Beautiful People
Manowar - Die For Metal
Manowar - The Dawn Of Battle
Mastodon - Crack the Skye
Mastodon - Oblivion Instrumental
Megadeath - High Speed Dirt
Megadeath - Tornado of Souls
Metal Church - Metal Church
Michael Schenker - Group Assault Attack
Ministry - Stigmata
Ministry - Thieves
Mirrorthrone - So Frail
Motley Crue - Dr. Feelgood
Motley Crue - Kickstart My Heart
Motley Crue - Live Wire
Motorhead - Back at the Funny Farm
Motorhead - In the Black
Motorhead - Marching Off to War
Motorhead - We Are the Road Crew
Nitro - Machine Gun Eddie
Omen - The Axeman
Ostrogoth - Queen of Desire
Overkill - World of Hurt
Ozzy Osbourne - Believer
Ozzy Osbourne - Mr. Crowley
Ozzy Osbourne - Diary of a Madman
Prong - Snap Your Fingers, Snap Your Neck
Quiet Riot - The Wild and the Young
Racer X - Technical Difficulties
Racer X - Y.R.O.
Ratt - Lay It Down
Riot - Road Racin
Riot - Narita
Riot - Swords and Tequila
Rob Zombie - Superbeast
Rotting Christ - Ad Notics
Running Wild - Riding the Storm
Sanctuary - Battle Angels
Savatage - Hall of the Mountain King
Saxon - Wheels of Steel
Scorpions - Blackout
Scorpions - Holiday
Skeletonwitch - Soul Thrashing Black Sorcery
Skid Row - Youth Gone Wild
Slayer - Metal Storm/Face The Slayer
Slough Feg - Warriors Dawn
Static-X - Love Dump
Tenacious D - Master Exploder
Tenacious D - The Metal
Testament - For The Glory Of
Testament - More Than Meets The Eye
Tvangeste - Birth of the Hero
UFO - Rock Bottom
Whitesnake - Still of the Night
Wrath of Killenstein - Ignisis Dance
Die Songs passen wie die Faust aufs Auge, einfach nur genial.
Du machst sicher nix falsch wenn Du das Game für 30-40€ kaufst.
die mucke ist echt der hamemr in dem spiel. da kann man echt nicht meckern
Wie wär's mal mit nem Punkt oder nem Komma in deinem Kommentar... Is ja grausam sowat zu lesen.:uff:
musik hin oder her